Vergleich von 10 ml Liquid, Shortfill und Longfill Flaschen – Unterschiede im Überblick

Longfill, Shortfill, 10 ml – was passt zu dir?

Wer neu in die Welt der E-Zigaretten und Liquids einsteigt, wird schnell mit verschiedenen Begriffen konfrontiert: Longfill, Shortfill oder 10 ml Liquid. Viele fragen sich: Wo liegen die Unterschiede? und vor allem: Was passt zu mir und meinem Dampfverhalten?

Damit du die richtige Entscheidung treffen kannst, erklären wir dir die drei Varianten im Detail – mit Vorteilen, Nachteilen, Kostenaspekten und praktischen Tipps.


1. 10 ml Fertig-Liquids – die einfache Lösung

Was sind 10 ml Liquids?

Die klassische Form von E-Liquids sind kleine 10 ml Fläschchen. Diese sind in der EU streng reguliert: Fertig-Liquids mit Nikotin dürfen nur in dieser Größe verkauft werden.

Vorteile von 10 ml Liquids:

  • Sofort einsatzbereit, kein Anmischen nötig
  • Große Auswahl an Geschmacksrichtungen
  • Mit und ohne Nikotin erhältlich
  • Perfekt für Einsteiger, die ohne Aufwand dampfen möchten

Nachteile:

  • Im Verhältnis teurer als Longfill oder Shortfill
  • Hoher Verpackungsmüll durch viele kleine Flaschen
  • Weniger flexibel in der Nikotindosierung

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2. Longfill – für Flexibilität und Vielfalt

Was ist ein Longfill?

Ein Longfill besteht aus einer größeren Flasche (z. B. 60 ml oder 120 ml), die nur mit einem kleinen Teil hochkonzentriertem Aroma befüllt ist (meist 10–20 ml). Der Rest ist leer und wird vom Nutzer mit Basisflüssigkeit und ggf. Nikotin-Shots aufgefüllt.

Vorteile von Longfill:

  • Sehr große Aromenvielfalt, oft mit kreativen Mischungen
  • Längere Haltbarkeit und weniger Müll
  • Preislich günstiger als 10 ml Liquids (pro ml)
  • Flexibel in der Nikotinstärke: von 0 mg bis 18 mg/ml möglich

Nachteile:

  • Muss selbst gemischt werden
  • Reifezeit nötig: Geschmack entfaltet sich oft erst nach einigen Tagen
  • Ohne Zubehör (Basis & Shots) nicht dampfbar

Beispiel:

Eine 60-ml-Flasche mit 15 ml Aroma → auffüllen mit 45 ml Base + Nikotin-Shots.
Fertig: 60 ml Liquid nach deinem Geschmack und in deiner Stärke.

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3. Shortfill – viel Inhalt, einfache Handhabung

Was ist ein Shortfill?

Ein Shortfill ist eine große Flasche (z. B. 50 ml oder 100 ml), die bereits mit nikotinfreier Liquid-Mischung (Basis + Aroma) gefüllt ist. Nur Platz für 1–2 Nikotin-Shots bleibt übrig.

Vorteile von Shortfills:

  • Einfacher als Longfills: kein genaues Abmessen nötig
  • Großes Flaschenvolumen (weniger Nachfüllen)
  • Preislich attraktiv bei regelmäßigem Konsum
  • Sofort dampfbar, wenn kein Nikotin gewünscht ist

Nachteile:

  • Weniger flexibel in der Nikotin-Dosierung (meist maximal 3–6 mg/ml möglich)
  • Größere Flaschen, weniger handlich für unterwegs
  • Geringere Sortenvielfalt als bei Longfills

Beispiel:

Ein 50-ml-Shortfill + 10-ml-Nikotinshot = 60 ml fertiges Liquid mit ca. 3 mg/ml Nikotin.

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4. Preisvergleich: Welche Variante lohnt sich?

  • 10 ml Fertig-Liquid: ca. 5–7 € → 0,50–0,70 €/ml
  • Longfill (60 ml): ca. 12–15 € + Shots → ca. 0,25–0,30 €/ml
  • Shortfill (60 ml): ca. 10–12 € + Shot → ca. 0,20–0,25 €/ml

👉 Fazit: Je größer die Flasche, desto günstiger wird es – besonders für regelmäßige Dampfer.


5. Kaufberater – was passt zu dir?

  • Du bist Einsteiger?
    → Starte mit 10 ml Liquids. Kein Aufwand, sofort dampfbar.
  • Du willst viel Auswahl & deine Nikotinstärke selbst bestimmen?
    → Longfills sind deine Wahl. Maximale Vielfalt, aber etwas DIY-Arbeit.
  • Du dampfst viel, aber willst es unkompliziert?
    → Shortfills sind ideal: günstiger als Fertig-Liquids, schnell mit Shots ergänzt.

Fazit

Ob 10 ml, Longfill oder Shortfill – jede Variante hat ihre Stärken.

  • 10 ml für den schnellen Einstieg
  • Longfills für Kreative & Sparfüchse
  • Shortfills für Viel-Dampfer mit wenig Aufwand

Am Ende entscheidet dein persönliches Dampfverhalten, welche Lösung die beste ist.

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Kurzantwort:
  • 10-ml-Fertigliquid: aufschrauben & dampfen – max. Komfort, volle Kennzeichnung, viele Nikotinstärken.
  • Shortfill (z. B. 50/60): fast fertiges 0-mg-Liquid, mit Nikotin-Shot(s) auf Zielstärke auffüllen – einfach & flexibel.
  • Longfill (z. B. 20/60 Aroma): hochkonzentriertes Aroma, mit Basis + ggf. Shots auffüllen – max. Vielfalt, fein dosierbar.

Geräte-Tipp: Pods/MTL mögen häufig 50/50, RDL/DL oft 60/40–70/30 (VG/PG). Nikotin nur 18+.

Was ist was? – die drei Formate kurz erklärt

  • 10-ml-Fertigliquid: Bereits gemischt (PG/VG, Aroma, ggf. Nikotin). EU-weit üblich mit voller Kennzeichnung, kindergesichert & versiegelt.
  • Shortfill („Shake & Vape“): Z. B. 50 ml 0-mg-Liquid in 60-ml-Flasche. Du füllst 1× 10 ml Shot (20 mg/ml) hinzu → ca. 3 mg/ml Endstärke (nominal).
  • Longfill: Z. B. 20 ml Aroma in 60-ml-Flasche. Du ergänzt Basis (PG/VG) + ggf. Shots auf dein Wunschrezept (Stärke/Mischung).

Für wen eignet sich welches Format?

  • 10-ml: Einsteiger:innen, die sofort losdampfen wollen; sensible Aromen/Tabak; häufige Stärkewechsel.
  • Shortfill: Komfort-DIY mit minimalem Aufwand; beliebte „All-Day“-Sorten; Ziel ~3 mg/ml oder „0“.
  • Longfill: Feintuning-Fans; besondere PG/VG-Verhältnisse; Kostenvorteil bei Vielnutzung; breite Sortenwahl.

Vergleich in Kürze

Kriterium 10-ml Shortfill Longfill
Aufwand sehr gering gering mittel
Flexibilität (PG/VG, Stärke) niedrig–mittel mittel (Shots) hoch (Aroma+Basis+Shots)
Sortenvielfalt groß groß sehr groß
Typische Zielgruppe Einsteiger Komfort-DIY Vielmischer

Misch-Beispiele (mit 20 mg/ml Shots, 18+)

Shortfill 50/60 → ~3 mg/ml

  • Flasche: 60 ml, enthalten: 50 ml 0 mg
  • Hinzufügen: 10 ml Shot (20 mg/ml)
  • Endvolumen: 60 ml → ≈ 3,3 mg/ml (als „3 mg“ üblich)

Tipp: Für ~1,5 mg → halben Shot (5 ml) + 5 ml Basis.

Longfill 20/60 → 6 mg/ml

  • Flasche: 60 ml mit 20 ml Aroma
  • Ziel: 60 ml @ 6 mg/ml
  • Benötigte Shot-Menge: (6×60)/20 = 18 ml Shots
  • Rest (60−20−18) = 22 ml Basis (PG/VG nach Wunsch)

Longfill 20/120 → 3 mg/ml

  • Flasche/Set: 120 ml Zielvolumen, 20 ml Aroma
  • Shots: (3×120)/20 = 18 ml
  • Basis: 120−20−18 = 82 ml
Allgemeine Formel (mit 20 mg/ml): Shot-Volumen (ml) = (Ziel-mg/ml × Endvolumen ml) ÷ 20
Bei Longfills erst das Aromavolumen vom Endvolumen abziehen, Rest mit Shots/Basis auffüllen.

Praxis – so gelingt’s

  • PG/VG passend zum Gerät: Pods oft 50/50 (klarer Geschmack, guter Fluss); RDL/DL 60/40–70/30 (VG/PG).
  • Leistung im Coilfenster: Zu hohe Watt „muten“ Geschmack & killen Coils schneller.
  • Priming & Reife: Neue Coils benetzen; Frucht meist „Shake & Vape“, Custard/Dessert reifen lassen.
  • Hygiene & Lagerung: Saubere Flaschen, Handschuhe, kindersicher lagern (18+), vor Licht/Hitze schützen.

Recht & Sicherheit (DE/EU)

  • TPD-Rahmen: Nachfüllflüssigkeiten mit Nikotin ≤ 20 mg/ml; Nachfüllbehälter i. d. R. 10 ml; Tanks/Pods 2 ml.
  • Kennzeichnung: Nikotinhaltige Produkte mit Warnhinweisen; kindergesicherte & manipulationssichere Verschlüsse.
  • Jugendschutz: Abgabe nur an 18+. Vapen ist nicht risikofrei und nicht für Jugendliche/Nichtraucher geeignet.

FAQ – kurz & knapp

Shortfill: Warum wird es als „3 mg“ angegeben, obwohl 50/60 rechnerisch ~3,3 mg sind?

In der Praxis wird auf „3 mg“ nominal gerundet. Schwankt je Basis\/Shot minimal.

Was ist einfacher: Shortfill oder Longfill?

Shortfill (Shot reinkippen, schütteln) ist einfacher. Longfill ist flexibler (PG\/VG, Nikotin, Aroma), braucht aber 1–2 Schritte mehr.

Welche Nikotinart für Pods?

Viele mögen Nikotinsalz (10–20 mg) als subjektiv „weicher“. Freebase (6–12 mg) ist klassisch – Geschmackssache (18+).

Kann ich 10-ml & Shortfills mischen?

Ja, technisch möglich, aber die Aromabalance verschiebt sich. Besser beim selben Profil bleiben und sauber rechnen.

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Hinweis

Leitfaden für Erwachsene (18+). Vapen ist nicht risikofrei. Keine Medizin-/Rechtsberatung. Aktualisiert am 02.09.2025.

Autor/Review: VapeTrade Redaktion (DIY & Verbraucher). Interne Qualitätsprüfung: Content-Lead & Recht.

Quellen (Auswahl)